Zu Hauptinhalten überspringen

Cookie Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um die grundlegenden Funktionalitäten der Website zu gewährleisten und Ihr Online-Erlebnis zu verbessern. Sie können jederzeit die Verwendung der Cookies konfigurieren und akzeptieren oder Ihre Zustimmungsoptionen ändern.

Notwendige

Präferenzen

Analysen und Statistiken

Marketing

Arbeitsgrundlage

1. Ausgangslage

In einigen Ländern werden Löwen von Privatpersonen als Haustiere gehalten. Diese Praxis wirft zahlreiche Fragen auf – insbesondere in Bezug auf Tierschutz, öffentliche Sicherheit, ethische Vertretbarkeit und rechtliche Rahmenbedingungen. International wird das Thema kontrovers diskutiert: Zwischen Faszination, Exotenhaltung, Artenschutz und berechtigter Sorge um Mensch und Tier.

2. Zentrale Fragestellungen

  • Ist die private Haltung von Löwen moralisch vertretbar?

  • Welche Anforderungen wären an Haltung, Gehege und Sachkunde zu stellen?

  • Welche Risiken ergeben sich für Halter*innen und die Öffentlichkeit?

  • Welche Folgen hat die Privathaltung für den Artenschutz?

  • Welche rechtlichen Regelungen bestehen aktuell – und wo besteht Handlungsbedarf?

3. Perspektiven

a) Tierschutz

  • Bedürfnisse von Löwen hinsichtlich Raum, Sozialstruktur und natürlichen Verhaltensweisen

  • Stress, Verhaltensstörungen und gesundheitliche Probleme in nicht artgerechter Haltung

b) Sicherheit

  • Mögliche Gefahren durch unzureichend gesicherte Tiere

  • Herausforderungen bei Flucht, Fehlverhalten oder Notfällen

c) Ethik

  • Verantwortung des Menschen gegenüber Wildtieren

  • Ist es legitim, Wildtiere in eine Haustierrolle zu zwingen?

d) Recht

  • Überblick über geltende Gesetze (z. B. Washingtoner Artenschutzübereinkommen, nationale Bestimmungen)

  • Internationale Beispiele für Verbote oder Einschränkungen (z. B. EU-Staaten, Teile der USA)

4. Mögliche Positionen

  • Generelles Verbot der privaten Haltung von Löwen

  • Zulassung unter strengen Auflagen, z. B. Sachkundenachweis, spezialisierte Gehege, regelmäßige Kontrollen

  • Keine gesetzlichen Einschränkungen, stattdessen Fokus auf Aufklärung und freiwillige Standards

5. Weiteres Vorgehen

  • Sammlung wissenschaftlicher Erkenntnisse und rechtlicher Grundlagen

  • Anhörung von Fachleuten (u. a. Tierärztinnen, Wildtierpflegestellen, Juristinnen)

  • Ausarbeitung eines Entwurfs für das Positionspapier

  • Diskussion, Überarbeitung und Konsensfindung im Ausschuss

Bestätigen

Bitte melden Sie sich an

Das Passwort ist zu kurz.

Teilen